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Hand in Hand


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2014


Morgens um 8 ist die Welt noch in Ordnung….


Morgens kurz vor 8.00 Uhr ist die Welt noch in Ordnung – so auch im Tagestreff Zille. Die Türen sind noch fest verschlossen, aber in den oberen Räumen tut sich bereits etwas. Da wird der Kaffee aufgesetzt, die Heizung angeschaltet und noch mal kurz durchgelüftet. Die letzte Zigarette vor dem Haus, noch kurze Absprachen wer was macht und dann „ab die Post“. Die Schürzen werden umgebunden und los geht`s: „Moin – mach mir ma' nen Kaffee und um 10.00 Uhr machste mir Bratkartoffeln mit 2 Eiern.“ „ Geht klar!“ Stets ein nettes Wort auf den Lippen, ein Scherz – man kennt sich ja immerhin oftmals eine Weile – so vergehen die Stunden mit Bratkartoffeln, Leberkäse mit Ei und Kaffee in Mengen. „12.00 Uhr ist Schicht im Schacht“ – meint Kalle –„dann wird geschlossen, dann müssen wir reinigen, dann ist Schluss, dann reicht's.“ Kalle, Peter und 2 x Thomas sind schon lange dabei.
Na dann: Frohes Schaffen!

Ehrenamtlich - am Tresen ...am Tresen
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4. Juli 2013


Trubel – Heiterkeit und gute Laune
- ein Abend für das Ehrenamt


Im voll besetzten Bayernzelt ging’s feuchtfröhlich zu – beim Abend des Ehrenamtes. Die Sparkasse Goslar/Harz und die GZ würdigten am 4. Juli 2013 Einzelpersonen, Bürgergruppen und Organisationen, die sich im ehrenamtlichen Bereich einsetzen. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk würdigte die Bedeutung des Ehrenamtes für Goslar. „Es braucht Menschen, die auch an andere denken und nicht nur an sich selbst“ – hob er hervor. Sigrid Kronefeld, die in der Küche der Zille mit hilft, ist eine von jenen, die für andere da ist.

ein Abend für das Ehrenamt

Stolz stand sie auf der Bühne im vollbesetzten Zelt und berichtete von ihrer Arbeit in der Zille: erzählte vom Kartoffel schälen und Kaffee kassieren und davon, dass es wichtig ist, stets offene Ohren für die Kümmernisse der Besucher zu haben. Mit Herzblut ist sie seit mehr als fünf Jahren dabei. Voll Stolz hat sie an diesem Abend den Dank und die guten Wünsche entgegengenommen. „Da fühlt man sich so geehrt“ , sagt sie ganz bescheiden – „und meine ganz Familie war auch mit dabei“. Die Mitarbeiter der Zille freuten sich mit ihr und wünschen ihr von Herzen alles Gute und weiterhin viel Freude. Auf eine gute gemeinsame Zeit!



ein Abend für das Ehrenamt
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24. März 2012


... Wasserlösliche Lackfarbe und die Zille! Firmlinge von St. Benno renovieren


Was macht man mit einem Schwarm von neun 15jährigen jungen Leuten, die alle ein schmales Treppenhaus renovieren wollen. Gut planen und sinnvoll einsetzen! “Ich suche noch ein Projekt für meine Firmlinge, wie sieht's bei Ihnen aus?“ war die Anfrage von Pastor Jenssen von St. Benno Anfang des Jahres. „Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf ihre Firmung ist auch die praktische soziale Arbeit ein Schwerpunkt für junge Menschen“, teilte er mit. Wir hatten ein Projekt, das dringend renovierungsbedürftig war – unser Treppenhaus! Kein Geld in der Tasche und ein renovierungsbedürftiges Treppenhaus! – da kann man nur improvisieren.



Firmlinge von St. Benno

Also wurde ein Termin ausgemacht! Neun junge Menschen und ein schmales Treppenhaus, ob das gut geht?

Freitag abend war's dann soweit: eine kurze Einführung zu den Themen: Zille, was wird dort angeboten, wer kommt dort hin und was ist ein Flachpinsel, ein Rundpinsel und der Hinweis auf den Unterschied zwischen wasserlöslichem Lack und Buntlack (dieser Hinweis, und das stellte sich erst später heraus, war besonders wichtig).



Firmlinge von St. Benno

Samstag, Start um 8.00 Uhr: wenn es anfangs noch ruhig und versunken vor sich ging und sich jeder mit Pinsel und Farbe oder als Küchenhelfer beschäftigte, so wurde es später turbulenter. Farbe im Gesicht und auf T-Shirts und viel Spass – eine tolle Renovierung.
… sie hatten sich zum Glück für wasserlösliche Lackfarbe entschieden!



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Sommer 2012


Was gibt’s heute? – Kartoffeln oder Knödel?


… die Küche des Tagestreffs Zille im Blickpunkt!



Das kommende Jahr wird für uns eine Herausforderung sein, denn die Besetzung der Küche ist erneut ab Juli 2012 zu schultern. Die Jobcenter haben seit diesem Jahr bundesweit das Angebot der Arbeitsgelegenheiten gekürzt. Seit Anfang des Jahres sind erneut fünf neue Kollegen für den Betrieb der Küche und des Servicebereiches zuständig – jedoch nur bis Ende Juni 2012. Und dann?
Der Bericht der Goslarschen Zeitung über Sigrid Kronefeld (ehrenamtliche Mitarbeiterin im Tagestreff Zille) gibt einen kurzen Einblick in das tägliche Küchenallerlei. „Kartoffeln schält Sigrid Kronefeld für ihr Leben gern.“, so berichtete die Goslarsche Zeitung am 30.11.2011. „Vielleicht, weil ihr das so gut von der Hand geht. Wenn's mal Nudeln gibt, ist die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Goslarer „Zille" richtig enttäuscht. Für 35 Essen plant sie 140 Kartoffeln, vier Stück pro Person; nur eine Stunde braucht die 61-Jährige dafür, inklusive Augen entfernen. Zeit zum Klönschnack in der Küche bleibt trotzdem noch, und bei so viel Routine muss Kronefeld auch nicht fürchten, dass ihr das Schälmesser ausrutscht. Die 61- Jährige, seit drei Jahren Zille-Küchenfee, steht stellvertretend für viele Ehrenamtliche in Goslar, ohne deren Einsatz manches nicht möglich wäre.“

Der Brief eines anonymen Spenders

„Kronefeld kommt gern „zur Arbeit.” Zweimal in der Woche hilft sie in der Küche, Erfahrungen aus dem gastronomischen Bereich bringt sie mit. „Was gibt's heute – Kartoffeln oder Knödel?" ist für sie die wichtigste Frage. (...) „Wenn's mal Nudeln gibt, bin ich ganz entsetzt. Dann mach' ich halt was anderes", erzählt sie und lacht.“
Wir hoffen, dass in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Goslar auch ab 1.7.2012 weiterhin täglich ca. 35 Essen über die Theke gehen und unsere Gäste auch Ende des Jahres noch sagen können: Was gibt's heute? – Kartoffeln oder Knödel?

Der Brief eines anonymen Spenders

Frau Kronefeld

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Das Projekt
Hand in Hand


Die ersten Ansätze ehrenamtlicher Arbeit im Tagestreff „Zille“ entstanden durch die Mithilfe von Besuchern bei Renovierungs- arbeiten sowie Festen und Feierlichkeiten. Im Jahr 1996 wurde der Kreis der Ehrenamtlichen durch BürgerInnen der Stadt Goslar erweitert. Bei diesen ersten Schritten war die St. Stephani Gemeinde finanziell und ideell maßgeblich beteiligt. Das Projekt Hand in Hand ermöglicht die ganzjährige Öffnung des Tagestreffs auch an Wochenenden und Feiertagen

 

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